Kolovrat-Mangart, 15.8.2011

Dort, wo das letzte Bild entsand, hab ich auch übernachtet. Dort ist es auch, wo man von der Südseite auf einen Fahrweg auf den Kuk-Gipfel gehen kann. Nun, das hab ich am

15.8.2011

dann auch gemacht, natürlich bevor die Sonne aufgeht. Von einem Lift hab ich dort oben aber nichts mehr gesehen, wollte aber auch nicht mehr groß absteigen, falls der Lift etwas unterhalb des Gipfels geendet hätte.

Leider war die Adria mit bloßem Auge kaum zu erkennen, jedenfalls schlechter als am Abend. Mit Infrarot ging’s aber doch ganz gut, hätte aber ‘nen anderen Filter draufschrauben sollen.

Fotos, anklicken zum Vergrößern, soweit nicht vergrößert gepostet:


^ Sendeanlage am Gipfel


^ Der Gipfel hat eigentlich 2 Gipfel, da vorn ist noch mal einer, von dem geht diese ominöse Schneise ab, die ich am Vortag als potentlielle Skiabfahrt eingestuft hatte.


^ .. hier diese potentielle Abfahrtsschneise. Hatte aber weder Zeit noch Lust, weiter abzusteigen und nach Liftresten zu suchen, hier am Gipfel machte nichts den Anschein.


^ Nord/Ost – Pano zum Sonnenaufgang


^ Pano richtung Adria und Ebene, der Mond ist auch noch da.


^ IR-Pano


^ IR-Pano


^ IR-Pano zum Adriatischen Meer


^ IR-Pano zur Adria


^ Zoom zur Adria, mit bloßem Auge nur schwer zu erkennen …


^ .. in IR war das Meer doch besser zu erkennen.


^ IR-Zoom zur Adria (Monfalcone, hinten der Ausläufer von links gehört zu Kroatien)


^ IR-Zoom zur Adria (Lignano Sabbiadoro)


^ IR-Zoom zur Adria. Das ganz hinten am Horizont ist entweder ein überdimensionales Schiff, eine kleine Insel oder 299 km entfernte Gipfel im Appennin (die man lt. Pano-Tool aber nur sehen können sollte, stünde man ein paar Meter höher) !?

Danach ging’s nach Bovec, denn ich wollte egtl. auf den Kanin – und hoffte auf ein schönen Pano ins Flachland, evtl. auch zu Adria.


^ Auf der Straße von Kobarid nach Bovec entdeckte ich plötzlich diese extrem geniale, enge Felstreppe.


^ Felsentreppe


^ Unterer Teil. Ganz schöns teil und die Kurven im unteren Teil ungesichert!


^ Und der mittlere Teil, hier sind die Stufen ca. doppelt so hoch.


^ Von oben, ab hier geht der Weg anscheinend normal im Wald weiter, daher nicht weiter hinauf gegangen.

Genau als ich an der Talstation der 4 EUB ankam, fing es an zu regnen – bei so einem Wetter keine Fernsicht, also auch keine Lust gehabt, da rauf zu fahren. Wollte mir dann noch die Tal-SL gegenüber anschauen, hab aber nicht die richtige Straße erwischt – war zwar in der einen Ortschaft dort hinten, aber alle Straßen gingen wieder nach vorne und nicht richtung SL, keine Ahnung, vielleicht muss man zu Fuß hinlaufen.


^ Pistenplan Bovec / Kanin


^ .. leider setzte gerade Regen ein. Bei so einem Wetter brauch ich da nicht rauf fahren.


^ Interessanter Text bzgl. den Kartschächten an der Tafel bei der Talstation der 4EUB


^ .. ein kurzes Foto zum SL gegenüber, den ich mit dem Auto anfahren wollte, hab’s aber nicht geschafft, den richtigen Weg zu finden.


^ .. kaum war ich an dem Ort gegenüber, gab’s am Kanin auch schon wieder Sonnenschein – bin aber trotzdem nicht rauf, könnte ja jederzeit wieder zu Regnen beginnen und die Fernsicht war wohl nicht besonders…

Nun, so ging’s halt weiter nach Italien, über den Predil-Pass. Dort sah ich den Abzweig zur Mangart-Mautstraße, der höchsten Straße Sloweniens. Da ich ja sonst nichts vor hatte … fuhr ich sie. War dann doch überrascht, wie weit sie raufging – und dass man oben sogar ein Blick nach Norden hat.


^ Talpano an der Mangart-Straße


^ Ticket für die Mangart-Mautstraße, die höchste Straße Sloweniens.


^ Einer der mehreren Tunnel an der Mangart-Straße


^ Talpano (Süd)


^ Oben an der Straße (bzw. ein paar Schritte bergauf) kann man sowohl nach Süden schauen …


^ … wie auch nach Norden, in Bildmitte wieder einmal der Dobratsch.


^ .. und das etwas unförmige 360° Pano


^ IR-Pano

Wieder runter und nach Tarviso, kommt man ja an dem einen Bergwerk vorbei ….


^ Cave del Predil


^ Cave del Predil. Also bitte, wenn das keine Überreste einer Winkelstation einer ehemaligen Materialseilbahn sind .. was dann? :-)


^ Dochja, man sieht, wir sind in Italien. Mitten in Tarviso, um genau zu sein.

Von hier aus war ich mir nicht ganz sicher, wie ich fahren wollte, kannte ich doch mehrere Pässe noch nicht. Zoncolan-Straße wäre auch interessant – aber bei dem Wetter? Ich hab mich dann für den Plöckenpass entschieden – und dort hin über den Passo del Cason di Lanza, den Miki heuer schon mal vorgestellt hatte.

Obwohl der Pass komplett geteert ist, war das einer der krassesten Straßen, die ich seit langem gefahren bin: Weniger wegen den paar schlechten Straßenzuständen, sondern sie ist durchgehend sehr schmal, stellenweise recht steil, schmale Kehren, es kamen mir immer wieder Autos entgegen und 2 Wohnmobile, so dass ich mehrmals zurücksetzen musste, dazu hatte es stellenweise immer wieder stark geregnet (wodurch natürlich auch die Murengefahr auf derartigen Straßen steigt) ..


^ Ostseite des Passo del Cason di Lanza, insbesondere bei dem schlechten Wetter heute einer der krassesten Strassen, die ich seit langem gefahren bin – und dabei ist die sogar durchgehend geteert!


^ .. die Straße ist eng, die Kehren sind eng, die Straße ist steil – und dann noch die erhöhte Murengefahr aufgrund des starken Regens.. was tu ich mir hier nur an …


^ .. und mir kam nicht nur ein Wohnmobil entgegen. Also wo die überall rumfahren ist unglaublich. 2 Wohnmobile könnten in diesem Stück übrigens über mehrere Kehren nicht aneinander vorbei fahren!!


^ Stellenweise aber ein recht idyllisches Strässchen.


^ .. Stellenweise auch düster ..


^ .. Stellenweise auch stark abfallend …


^ .. und hier geht’s erst ein Stück runter, dann auf der anderen Bergseite weiter ..


^ Und auf der West/Südseite gibt’s sogar dieses kleine Tunnelchen.

Was war ich froh, da durch zu sein – aber leider musste man noch einen Pass fahren. Immerhin gab’s da was besonderes zu sehen:


^ Auf der Straße zur Forcella Lius steht diese Skilift-Leiche rum


^ Standort-Check dieser SL-Leiche


^ Blick zur Talstation des aufgelassenen SL


^ .. wirklich breit ist die Straße von Paularo nach Ligosullo auch nicht ..

Danach ging’s doch relativ problemlos über den Plöckenpass …


^ Plöckenpass

.. und über den Felbertauern (was für eine Wohltat im Vgl. zum Pustertal), Pass Thurn und dem Brixental wieder nach Innsbruck.

Sommerskifahren, Po-Ebene, Adria und Kranjska-ESL. Eigentlich alles gesehen, was ich an diesen 3 Tagen sehen wollte, auch wenn der 3. Tag komplett Seilbahnfrei war.

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