Brèche au Diable & Fähre Caen-Portsmouth, 8.-9.4.2026

Mi, 8.4.2026

Heute Morgen waren glaub ich mind. 3 Eulen aktiv. Bei den momentanen Temperaturen müsst ich meinen Kühlschrank eigentlich ausschalten – kostet zu viel Strom, wird bis zum Morgen innen zu warm und erzeugt tagsüber zu viel Wärme – aber hab natürlich noch Zeug drin und es soll in Südengland ja wieder kälter sein die nächsten Tage.

Oben in Schottland sollen 20-50cm Schnee gefallen sein, aber die östlichen Skigebiete bekamen wohl kaum bis nichts ab. Glencoe würde sich momentan schon lohnen und Nevis macht auch wieder bissl was auf. Der Umweg wäre mit Auslassen der südlichen Ziele ca. 600-700km, die südl. Sachen müsste ich dann im Juni bei vielleicht zu großer Hitze nachholen, wobei ich auch ohne Schottland im Laufe des Sommers eh nochmals irgendwann runter fahren würde, zumindest angedacht und wenn nicht zu warm. (2 Tage später war in Glencoe schon wieder wesentlich weniger)

Ob es eine gute Idee ist, heute Vormittag auf dem Parkplatz hier im Ort stehen zu bleiben, wenn die Straßenarbeiten wieder beginnen? Allerdings stehen ja mehr Autos rum und gesperrt war der Platz gestern auch nicht.

.. aber sie zogen weiter ortsauswärts. Nur die Sonne knallte hier voll rein, für Schatten hätte ich mich umstellen müssen.

Heutiger stressiger Plan nach der Arbeit: E.Leclerc-Supermarkt, Tanken, Wandern, im Quick essen, Amazon-Lieferung abholen, insg. ca. 80km fahren und Klinik anrufen.

Eigentlich hätte ich ja gedacht, das wären 2 ruhige Wochen, wenn ich nur 50-60 km / Tag fahren muss und so gut wie nichts anschauen will. Akku am Handy nicht gewechselt (auch noch kein Backup), mit meiner Ski-Statistik-Datenbank auch überhaupt nicht weiter gekommen, …

Obwohl der Ölpreis heut deutlich niedriger sein soll, war die E.Leclerc-Tankstelle am teuersten der bisherigen Supermarkttankstellen: 2,002 für E10.

.. also verschob ich das auf Nachmittag.

Schild am Supermarkteingang, dass man nicht mit Kopfbedeckung rein darf (mit abgebildeter Kappe), aber bald einen alten Mann mit Käppi gesehen.

Da mein Parkplatz am Supermarkt mittlerweile schattenfei war, fuhr ich in den Wald zum Wanderbereich Breche au Diable, wobei der Platz trotz der vielen Bäume noch gar nicht so schattig war.


^ Mitten im Wald, aber der Parkplatz ist noch nicht sehr schattig, die Blätter jetzt Anfang April wohl noch zu klein

Anruf um 13 Uhr in der Klnik, der eine Arzt von vor 2 Tagen ist erst ab 16 Uhr heute im Einsatz und meine Mutter gerade in der Physiotherapie, soll ich also auch später noch einmal probieren.

Bei den heutigen 24° ist mir das egtl. ja schon zu warm für so eine Wanderung, selbst hier im Wald am Fluss, unerträglich!

Der Weg durch die Schlucht am Waser entlang schien mir bald unpassierbar oder man hätte den Fluss queren müssen, die anderen Wege schienen mir steil oder uninteressant und sowieso viel zu warm, also war ich innerhalb weniger als einer Stunde wieder am Auto zurück, weitere Autos standen nun auch da, die Plörre lief mir vom Kopf, das T-Shirt war unter den Armen nass – klarerweise hier unten auch kein Wind, der durchs Auto ziehen würde.


^ Breche au diable, am roten kleinen Punkt ist der Parkplatz nd direkt darunter sollte die Schlucht mit dem Wasser sein da wollt eich dann klarerweise gehen


^ Parkplatz


^ Fluss


^ Fluss


^ Vor der Brücke muss man auf den Steinen den Fluss queren – ging aber gut, aber trotzdem praktisch, dsss ich den Stecken mitnahm


^ Fluss von der Brücke


^ Ein kurzes Stück hinter der Brücke aber das – der steile Weg nach rechts hinauf war ja eigentlich nicht im Plan?! Aber geradeaus geht’s auch nicht weiter …


^ .. hier weiter scheint der Weg auf der anderen Seite zu gehen, aber keine Querung möglich


^ Rückblickend geht der Weg aber auch nur auf dieser Seite – tja, dann halt wieder retour.


^ Alterantiv der Weg im 90° Winkel – hier zu matschig, aber ließ sich weiter links umgehen


^ .. aber naja, bin dann auch bald umgekehrt, als Rundgang wär ich auch oben rüber, aber so brauch ich nicht rauf, außerdem mir viel zu warm heute.


^ Andere Richtung ging ich noch über dieses halbverfallene Brücklein und hinter mir noch ein kurzes Stück hinauf

Nähe Quick ein bisschen die Stadt rein wäre eine Antik-/Gebrauchtwarenhalle ähnlich denen, die ich im UK gern besuch, aber .. hab ich da heut noch Zeit und Lust? Leider auch keine Schatten-Parkplätze nachmittags lt. Satbild.

Check im Internet, Benzin E10 soll im UK günstiger sein aktuell als in FR, also dann heute nur noch 5 Liter tanken.


^ Vor Caen

Am Quick auch null Schatten, auch hier alle Bäume gefällt, wenn auch fraglich, was da jetzt nachmittags an Schatten gebracht hätte, die Hitze bei 26° mit der Sonne runterknallend war unertröglich und genau zu der Zeit rief dann auch noch jemand von der Klinik an, Sozialberatung oder so, wegen Pflegegeldantrag und Pflegeheimantrag .. jetzt schon? Letzteres haben wir mal noch ein bisschen verschoben. Aber angeblich ist die Wartezeit eh sehr lang. Und wo ist man dann während dessen?!

Im Quick entschied ich mich wg. der Preise mal für das Kindermenü um 4,50 mit Hamburger, Pommes, diesmal die größere Flasche Wasser statt dem kleinen Cola, Trinkjoghurt statt Eis als Nachtisch und 5 Churros um 3,- dazu. Das Spielzeug = Murmeln ließ ich später am Tisch liegen.


^ Im Quick


^ Essen im Quick – Kindermenü und Churros

Der Hamburger war allerdings sehr trocken, Happy Meal ist besser und günstiger.

Am Supermarkt, wo ich die Amazonlieferungen abholen musste, waren die wenigen Schattenplätze alle belegt, vmtl. durch die Nähe zum Meer aber nur noch 24 statt kurz zuvor noch 27°, bei offener Tür kam ein schön kühler Wind rein.

Kurz Klinik angerufen, dieser Arzt sagt zwar weiterhin, es ist zu früh um was zu sagen, ob sie wieder in die Wohnung kann oder nicht, könnte in der Klinik aber auch schon auf die Normalstation statt Schlaganfallstation verlegt werden und er meint weiterhin, es wäre eigentlich nicht nötig, dass ich komm.

Die Suche nach dem Abholpunkt hier war auch etwas schwieriger, es gab keine Schließfächer, sondern es war tatsächlich ein Nebenschalter an der Supermarktkasse, aber nicht wirklich gut angeschrieben.


^ Abgeholte Amazonsendungen, Radüberzieher, kleine Lüfter, Tastatur

Beim Austausch der Reifenschutzhülle eine böse Überraschung auf dem Dach! Während das doch bisher gar kein Problem war, gab es nun anscheinend in den letzten Monaten eine negative Enwticklung – Lack ab, Rost vorhanden. Lag das jetzt an dem zerfetzten oder teilfehlenden Überzug, weil mehr Dreck und Wasser reinkam? Am Saharasandstaub oder sonstigem Dreck? Zu locker? Aber was wäre dann die Alternative fürs nächste Auto oder wenn ich das hier mal reparieren muss?

Es gibt ja auch Dachkoffer aus Stoff, die man direkt aufs Dach legt und festzurrt – das ist ja dann auch nichts grundlegend anderes?!


^ Autodach, wo der Reifen liegt – das wär mir beim letzten Mal, als ich den Reifen runter tat, noch nicht aufgefallen und jetzt Lack abgeschabt und Rost – da wirds mir wohl bald reinregnen? Naja, dann halt Metallplatte draufschweißen,mir doch egal wie das da oben ausschaut…

Am möglichen Nachtplatz nur noch 22° und Schatten gab’s auch. puh, vielleicht war das jetzt wirklich schon der heißeste Tag des Jahres.

Am Abend hielt mich meine Tante nochmals 67 Minuten am Telefon auf… wie soll man da denn zu irgendwas kommen?! Also z.B. Pläne für die nächsten Tage? Isle of Wight mit Fuß-Fähren oder doch mit Auto, wenn mit Auto, dann gleich oder nach Seaton? Ein Brickworks-Museum wäre in der Nähe .. also Ziegelei oder so, wäre FR+SA nicht offen, aber morgen, geht sich das nach der Fähre noch aus?

3 von 4 gestern angeschriebenen Museen hatten bereits geantwort, kann ich so besuchen ohne physische Karte.

Die neue Tastatur geht, die ist selbst für meine Verhältnisse, der auf die blauen klickigen Schalter steht, laut :) Aber normalerweise schwächt sich das mit der Zeit eh ab zumindest bei den Billigtastaturen, sofern sie lang genug halten. Die alten Keycaps für Umlaute und Zahlen/Sonderzeichen konnte ich von meiner alten Tastatur übernehmen.


^ Oben die neue Tastatur, Tastenreihenfolge mit frz. Belegung hab ich bereits auf deutsche Belegung umgeändert und die Ziffern und Sonderzeichen von der alten Tastatur (unten) verwendet, die gerade einmal ein Jahr oder weniger hielt.

Anstatt der Rechtsklick-/Kontextmenü-Taste (Shift+F10 alternativ) rechts unten neben Ctrl hat sie aber leider eine Lichtwahltaste – normalerweise macht man das ja via FN+…-Tasten. Naja.

Weitere Nachteile der neuen Tastatur in den nächsten 2 Tagen festgestellt: Nach dem Strom-Ein ist die Beleuchtung immer auf voller Stufe, es wird sich also nicht der letzte Status gemerkt.

Und bei Beleuchtungsstufe 2+3 kommt ein Brummton aus dem Lautsprecher, bei 1 kann ich das zumindest nicht hören. Und, weil ich am Freitag die Kochplatte eingeschaltet hatte: Selbst ohne Pulsieren flackert die Tastatur, wenn ich sie vor dem Bildschirm = nahe dem Induktionskochfeld hab und ist dann nicht verwendbar :( Fühlt sich auch leichter an, wird also mehr Plastik und weniger Metall haben als die alte. Oder weil das Kabel etwas weiter links abgeht, evtl. ist das nicht gut genug abgeschirmt. Muss sie auf den Schoß legen.

Die Leertaste scheint auch nicht immer zu funktionieren, wie ich während des Betiteln der Fotos feststellte…

Vom Meer hab ich noch nichts gesehen heut Abend, aber abgesehen von den wirklich angenehm kühlen Temperaturen hab ich es quasi gehört – in Form von Möwen.

Do, 9.4.2026 – Teil 1

Für 5:45 Uhr wecker gestellt, 6:45 war ich am Hafen in Spur Nummer 6. Ende Check-In soll um 7:45 sein, Abfahrt 8:30, Überfahrt dauert 6 Stunden, ankunft soll somit um 13:30 UK-Zeit sein.

Der Zoll machte dann so gegen 7 Uhr auf, ich wurde dann mal auf die Seitenspur gestellt und durfte alle Türen öffnen – erstaunlicherweise fiel gar nichts raus und auch die vordere Tür war wieder leicht zu schließen, obwohl die Skie drin waren – die verrutschen sonst oft und muss alle nochmals raus und reintun. Mehr wollte die Frau also nicht sehen.

Danach Passkontrolle und noch einmal eine Einteilung in Spuren, meine 22, wo man auf die Verschiffung ein paar Min warten musste.

Wetter aktuell war quasi wolkenlos.


^ 7:33 Uhr, Sonnenaufgang am Fährhafen nördl von Caen


^ Sonnenaufgang am Fährhafen nördl von Caen

Das Schiff ist wohl eher hoch als lang und breit, hat somit die öffentlichen Bereiche auf mehreren Stockwerken verteilt, wobei teilweise auch Bereiche abgesperrt sind und die Treppen sind dann nicht unbedingt wo man sie erwarten würde, es gibt mehre Restuarant/Café/Barbereiche.


^ Der Boden im Car-Deck ist interessanterweise in den schwedischen Nationalfarben


^ Hafen, es warten noch einige Autos, dass sie auf die Fähre kommen


^ Fähre


^ Französische Küste


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^ Fähre


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^ Tafel zum Beobachten von Wale und Delfinen plus die Fährstrecken Spanien/Frankreich – Irland/England, macht alles Brittany. Ich mach die zweitrechteste, Caen-Portsmouth, 6 Stunden.


^ Das Schiff hat sogar eine Bühne


^ Shops, Restaurants usw. sind auf insg. 4 Decks aufgeteilt, 7-10.


^ Groér Spielautomaten-Bereich auf Deck 10. Die anderen Bereiche waren allesamt zu voll als dass ich da viel hätte fotografieren wollen


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^ Frz. Küste und Riesenrad


^ Weils unter Welcome stand, die Gegend hier um Caen heißt Calvados – ein Name, den ich sprachlich eher nach Spanien verortet hätte


^ Ausfahrt Hafen


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^ Frz. Küste


^ Frz. Küste


^ Sonne um 8:37 Uhr


^ Wtizig, wie man meint, da hinten würden Berge schweben oder da wär noch ein Meer dazwischen oder es wäre eine Insel .. scheint mir aber alles nicht so ganz passend laut Karte.


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^ Vielleicht ist da hinten ja zufällig der Steilküstenbereich um Dieppe – dann gab es dort einst (1967) ein Mattenskigebiet direkt am Meer! War aber leider nur kurz in Betrieb. Es sollen immer noch hin und wieder Mattenreste an der Küste rumliegen, da die Matten im Skigebiet nicht entfernt wurden!

Bilder von damals z.B. hier:
https://stationsfantomes.wordpress.com/2017/03/12/dieppe/

Für den Fall, dass mir der britische Zoll ein paar Lebensmittel abmimmt, hab ich mal das Glas Sulze aus Franken zum Mittagessen mitgenommen.

Musik auch so laut, dass man kaum einen Film am Handy mit Kopfhörer schauen konnte.

1 Stunde pro Überfaht darf man gratis das Internet verwenden, aber ohne Pausen. Mit 3 Handys also 3h, sofern das eine 1h noch durchhält ohne dass die Batterie schlapp macht. Aber so viel Zeit hatte ich den 6 Stunden gar nicht, nicht mal für 2 Stunden Internet!

Die online Nachtplatzsuche zeigte wieder einmal die größten Probleme des Nächigens im UK … Übernachtungsverbote, Boy Racer, nächtliche Labersäcke/Partymacher, Plätze direkt auf der Straße ohne eingezeichnete Parkbuchten oder Buchten an viel befahrenen Straßen dominieren das Ergebnis – von Dogging hab ich heut noch gar nichts gelesen.

Zu Mittag wurde es auf dem Schiff doch noch etwas spürbarer, dass man auf dem Meer ist und es schaukelte etwas mehr, aber trotzdem relativ weing heute

Skifahren in Southampton am KSSL fällt jedenfalls auch aus (hatte es zwar nicht unbedingt geplant), derzeit geschlossen, evtl. neue Matten oder etwas verbreitert oder neuer Skilfift.

Auch die alte Hythe Pier Railway fällt derzeit aus, weil der Fährenbetrieb nach Southampton vor 1-2 Jahren eingestellt wurde, man hofft aber auf eine Wiedereröffnung irgendwann. Der Pier selbst soll jetzt seit April wieder offen sein – gegen Gebühr und eben leider ohne den Zug.

Um das etwas einzuordnen: Southampton liegt nordwestlich nah an Portsmouth und nördlich von ungefähr der Hälfte der Isle of Wight, wobei Southampton einen Hafen am Meer hat, Hythe liegt in dieser Meerespassage wiederum auf der westlichen Küstenseite.


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^ 1,5h vor offizielle Ankunft konnteman bereits gut die Isle of Wight sehen, hier 15min später fuhren wir auch schon daran vorbei


^ Isle of Wight


^ Isle of Wight


^ Englische Küste


^ Isle of Wight


^ Isle of Wight


^ Portsmouth


^ Eines der 4 Solent-Forts


^ Isle of Wight


^ Links die Isle of Wight, rechts die Isle of Great Britain ;)


^ Ein zweites der 4 Solent-Forts


^ Portsmouth


^ Ein drittes der 4 Solent-Forts


^ Portsmouth


^ Portsmouth


^ Portsmouth


^ Hovercraft-Fähre zur Isle of Wight, nur Fußgänger – hätt ich mir trotzdem größer vorgestellt.


^ Die andere Seite ist nicht ganz sooo fotogen


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^ Portsmouth


^ Portsmouth


^ Portsmouth


^ Aussichtsturm


^ Aussichtsturm


^ Die Fähre zur Isle of Wight ist ziemlich eng eingeparkt


^ Segelschiff


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^ Viele Kiregsschiffe oder ehemalige liegen hier rum


^ Kriegsschiff


^ Kriegsschiff – könnte das erste Mal sein, dass ich einen Flugzeugträger seh


^ Flugzeugträger


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^ Da hinten scheinen weitere Kriegsschiffe zu liegen


^ Und noch ein Kriegsschiff. Gibt hier aber auch ein Navy-Museum


^ Hier dürfen wir anlegen, quasi aus der Stadt draußen, was also praktisch ist

Alles in Allem, Caen, IoW, Portsmouth, also mal eine schöne Alternative zu den bisher gefahrenen Strecken, mal wieder Abwechslung und neue Panoramen.

Ankunft kurz vor 13:30 UK-Zeit in Portsmouth. Weil wir im halben Oberdeck standen, wurde erst das untere Deck gelerert, bevor die Rampe raufgefahren werden konnte, damit wir runterfahren können, d.h. LKW, Van und Womo durften also erst runter.

15min später waren wir dran und wurden wieder in mehreren Spuren zum Warten eingereiht, bevor es dann zu den Grenzkontrollhäuschen ging … blöder Brexit :(

20min Fahrzeit wären’s zu dem Brickmuseum, lohnt sich das jetzt heut noch? Bis 16h offen und ja leider die nächsten beiden Tage zu. Da müsst ich dann mit der Fußgängerfähre auf die IoW?

Wurde dann in die Zoll-Halle gefahren, aber nicht um meine Sachen zu durchsuchen, sondern 1. wegen meiner geplanten 6 Monate Aufenthalt und 2. wegen des russichen Visums im Pass.

Sie fragten mich bald zu zweit aus, was ich denn so lang im UK machen möchte (was ich mit Museen und hauptsächlich alte Trams beantwortete; keine Züge? keine Busse? Na Busse wenn sie alt sind schon), ob ich was verdiene (meine 3h Home-Office sind kein Problem, nur halt im UK darf ich nix verdienen als Tourist), wollten dann wissen, welche Tram-Museen es im UK gibt …

.. und ganz besonders interessiert waren sie über das Russland-Visum und den kyrillischen Stempeln, die vermutlich aus Serbien waren; wo ich ihnen zwar noch sagen konnte, dass ich wg. Covid dann nicht nach Russland fahren konte, aber die Stempel aus dem selben Jahr und wie das da alles lief, konnte ich erinnerungstechnisch nur noch schwer zuordnen. Mir fiel dann ein, dass ich ja vor dem Lockdown noch in Griechenland war, also werd ich da wohl durch Serbien durchgefahren sein.

Er meinte dann, die Fahrt über Serbien sei wohl alternativ gewesen, aber das fiel mir dann erst später ein, dass es das ja wohl gar nicht war, nach Russland hätte ich ja damals erst im April gehen wollen von Finnland aus für eine Woche.

Erst spät fragte er mich nach dem Warum, was ich mit Skifahren beantwortete und dann meinte er mit einem lachenden und vielleicht etwas hämisch wirkenden Unterton, dass man eine Reise nach Russland wohl auf ein anders Jahrzehnt verschieben müsste…

.. bäh, also da hoff ich ja schon auf ein früheres Wiedersehen.

Ich fragte ihn dann noch, ob sich die 6 Monate Aufenthalt verlängern, wenn man zwischendrin auf der IoM oder Irland ist und er meinte dann, dass er sich zwar nicht sicher sei, aber er denke nicht, weil ja Zoll-Gemeinschaft – und das ist ja auch so etwas meine Befürchtung, weil es ja keinen ordentlichen Passport-Check gibt.

Das Ganze hatte ca. 20 Minuten gedauert, somit ich also noch später als gedacht am Museum sein würde, aber ich probierte es trotzdem einmal.

-> Fortsetzung des Tages vom Brickworks-Museum folgt im nächsten Bericht. Und ich werde wohl bald wieder einige Tage im Rückstand sein, wenn ich jeden Tag 100-250 Fotos mach.

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