Macugnaga, 27.6.2010

4. und letztes Skigebiet meiner 4,5-tägigen Westalpensommerskitour war Macugnaga. Während in Tirol die Gletscher immer früher geschlossen werden, gab’s in Macugnaga und heuer nach über 10 oder gar über 20 Jahren wieder Sommerski, das muss doch ausgenutzt werden. Auch wenn der SL nur sehr kurz ist, besser als Matten oder Halle ist’s allemal :)

Wobei es heute auch sehr warm war, hatte ähnlich geschwitzt wie beim Mattenski letztes Jahr in GB.

Um 8:30 war ich an der Talstation, um 8:40 durfte ich bereits rauffahren. Skipass kostete 20,-.

Für einmal rauf- und runter beim SL benötigt man ca. 3-4 Minuten, also … es ist schon kurz. Waren ca. 25 Skifahrer da (gezählt), was an so einem kurzen Teller-SL schon ganz schön viel war, tw. waren fast alle Gehänge besetzt.

Neben der einen Abfahrt gab’s mit etwas Aufstieg eine kurze Variante, und dort ebenfalls ein bissl Off-Piste zwischen den Felsen.

Nach 2h hatte ich dann genug und bin wie die meisten anderen um kurz nach 11 Uhr wieder abgefahren. Schnee wäre eigentlich noch OK gewesen (ist ja ein Westhang).

Fotos, anklicken zum Vergrößern, soweit nicht vergrößert gepostet:


^ Sommerschi-Flyer an der Kasse


^ Skipass


^ GPS-Track 27.6.2010


^ PB Sektion 1 zur Alpe Bill


^ PB Sektion 2


^ Talstation PB Sektion 2


^ PB und DSB Ruppenstein


^ Talstation SL Joder. Viel hätte nicht gefehlt, und der hätte auch noch in Betrieb gehen können ;-)


^ 360°-Pano nahe der Bergstation


^ 360°-Pano nahe der PB-Bergstation


^ Ausschnitt aus dem Pano mit Blick zum Sommerski SL San Pietro samt Abfahrt


^ Oberer Bereich des SL, hier gibt’s ja 2 Varianten


^ Sommerski im kurzen Hemd ;-)


^ Pano von der SL-Bergstation aus


^ Noch mehr Pano (180°) nahe SL-Bergstation


^ SL samt Abfahrt


^ Hier am Passo Moro, neben der 2. Variante gab’s zwischen den Felsen einige Off-Piste-Varianten


^ Langlaufloipe. Oder Erweiterung des Skigebiets. Bin mal aufgestiegen. Wär ja haufen Platz für einen Seillift hier ;-) Vielleicht stand ja auch mal einer da!


^ Hier im Schnee gibt’s etliche schwarze Flecken. Stechmücken? Schneeflöhe? Ekelig.


^ Pano am obersten Punkt der Langlaufloipe mit Monte Rosa


^ Blick ins Tal richtung Saas Fee


^ Ein Stück Holz und Metall gammelt hier rum …


^ .. was mag das wohl gewesen sein? Irgendetwas vom früheren Sommerskibetrieb?

Da hier stellenweise wieder so ein nerviger Sink-Schnee war, hab ich nicht weiter nach Überresten gesucht.


^ Pano richtung Gletscher oder das, was davon übrig ist …


^ Im SL San Pietro


^ Bergstation SL San Pietro


^ Off-Piste


^ Pano zur Mittelstation Alpe Bill und Belvedere

Mangels schweizer AB-Vignette heuer bin ich über das Centovalli ins Tessin, dann über den Bernardino (Pass), weiter nach Davos und über den Flüela wieder ins Engadin. Autobahnlos bis Landeck also, aber so ziemlich die kürzeste Strecke.

Zwischendrin gab’s an der Roffla-Schlucht etwas zu essen, eigentlich hab ich mir ja ein Restaurant suchen wollen, wo ich mein Standard-Gericht (Älplermakkaroni) bekomme – hätte es auch gegeben, aber da die hier auch Rösti-Pizza hatten und ich das schon immer mal essen wollte… weiß aber nicht, ob ich das dann bekommen hab, weil von der Tomatensauce hat man nix gespürt (ok, die Kartoffeln waren etwas dunkler, vielleicht ist die Sauce so eingezogen?) und den Speck hab ich auch nicht gefunden – also ganz der Karte entsprach das wohl nicht, war auch etwas günstiger. Vielleicht hab ich nur das “Standard-Rösti” erhalten und nicht die Rösti-Pizza…. ? Lecker war’s trotzdem.

Manche Motorradfahrer, so meint man, wollen wohl überfahren werden? Oder wie sonst soll man sich erklären dass sie überholen, sich in die Lücke <5m quetschen, 1-2m Abstand vor mir? Und dann bremsen, weil sie die Kurve nicht so schnell fahren wollen oder können wie ich im Auto?! Nerv!
^ Luftspiegelung. Gab’s auf der Heimfahrt massenweise. So viel und so stark hab ich das noch nie erlebt. Also die Straße hier ist brottrocken! Fata Morgana eben.


^ Flüelapass West-Pano


^ Flüelapass Ost-Pano


^ Flüelapass, der See hier ist noch tw. gefroren, und das Ende Juni!

Um 20:40 Uhr war ich wieder daheim (nach ca. 8 Stunden Autofahrt also), die gesamte Autostrecke dieser 4,5 Tage betrug ziemlich genau 1.800km.

Leave a Reply