Stuttgart, Heidelberg, Neroberg, Alpincenter, 30.8.2011

Grenzgebiete 4. Tag, Di, 30.8.2011 – Stuttgart, Heidelberg, Neroberg, Alpincenter

Obwohl ich etwas wärmer angezogen war und ein paar hundert Höhenmeter tiefer schlief und weniger Wind war – die Nacht war wieder zu kalt. Hab’s aber doch 7 Std. im Bett ausgehalten und bin um 6 Uhr aufgestanden. Jedenfalls hatte ich somit genügend Zeit, da die SSB in Stuttgart ja erst ab 9:10 fährt.

(Fotos anklicken zum Vergrößern, soweit nicht vergrößert gepostet)


^ Morgendämmerung im Schwarzwald

Gemütlich also die kürzere statt die schnellere Strecke gefahren und in einem McDonalds gefrühstückt. Dann wurde es in Stuttgart doch noch etwas knapp für die erste Fahrt, da an der Talstation nirgends ein freier Parkplaz war und ich zur Bergstation fahren musste. Dort, am Waldfriedhof, waren natürlich genügend Parkplätze. Einfachte Fahrt kostete 1,-, die Fahrt ist nicht gerade lang, aber die Wägen sind sehr schön nostalgisch.


^ Bergstation der Standseilbahn


^ Einblick in die Technik


^ Fahrplan


^ Wagen 1 in der Bergstation


^ Der nostalgischste Seilbahnwagen, den ich je gefahren bin. Wow, cool.


^ Schilder oberhalb der Türe


^ Die Türen kann man selbst öffnen und schließen!


^ Die Steuerung wurde vor ein paar Jahren modernisiert


^ Bergstation Waldfriedhof


^ Ausweiche


^ Unterer Streckenteil und Talstation


^ Nochmal der nostalgische Innenraum


^ Talstation und Wagen 1


^ Talstation


^ U-Bahn


^ Wagen 1 in der Talstation


^ Talstation Südheimer Platz


^ Wartebereich Talstation


^ Talstation


^ Talstation


^ Quasi der komplette Wagen von Innen


^ Wagen 1 in der Bergstation


^ Wagen 1 auf der Brücke (BJ der SSB 1929)

Weiter gings nach Heidelberg zu den beiden SSBs, die untere Sektion neu, die obere alt, letztere fuhr auch sehr unruhig. Parkhaus ist direkt oberhalb der Talstation, aber bis man dort hin findet, ist auch nicht sooo einfach.


^ Strecke und POIs vom 30.8.2011


^ Talstation der SSBs in Heidelberg, mitten im Parkhaus P12


^ Plan der beiden Bahnen mit den 4 Stationen


^ Talstation Kornmarkt


^ Talstation, die Strecke zum Schloss ist teilweise unterirdisch


^ Mittelstation Schloss


^ Mittelstation Schloss


^ Sektion 1


^ Talstation Sektion II


^ Sektion 2. Auch ungewöhnlich, dass die Gleise nicht bis zum Rand gehen.


^ Wagen 2. Sektion


^ Wagen 2. Sektion


^ Ausweiche der 2. Sektion


^ Ausweiche der 2. Sektion


^ Oberer Teil der 2. Sektion ist relativ steil


^ Bergstation Sektion 2


^ Blick runter nach Heidelberg mit Sektion 2


^ Zoom Heidelberg und Neckar


^ Technik in der Bergstation


^ Technik in der Bergstation


^ Technik in der Bergstation


^ Bergstation Sektion 2


^ Pano


^ IR-Pano


^ IR-Pano


^ IR-Pano


^ Zoom-Pano


^ Der Turm ist leider geschlossen.


^ In der Bergstation befindet sich auch ein umfangreiches Museum


^ Bilder der alten Sektion I im Museum


^ Bergstation Sektion 2


^ Sektion 2


^ Bergstation Sektion 1 / Talstation Sektion 2, Molkenkur


^ Sektion 1


^ Wagen Sektion 1


^ Station Schloss Sektion 1


^ Tafeln an der Talstation

Fazit: Ein Besuch wert!

Nächster Halt: Nerobergbahn Wiesbaden. Anfahrt war relativ unproblematisch, ein paar kostenlose Parkplätze sind direkt an der Talstation.

Prinzipiell ja eine schöne und alte Bahn, Standseilbahn mit Zahnstange und Wasserbalast. Aber wofür braucht’s das Zahnrad?

Panoramamäßig oben relativ schwach, am Gipfel sieht man quasi nix, Bäume rund herum, etwas unterhalb gibt’s eine Terrasse, wo man wenigstens etwas Aussicht hat, der “Park” machte für mich einen sehr ungepflegten Eindruck.


^ Talstation und Brücke


^ Techn. Daten


^ Talstation


^ Brücke und Strecke


^ Gleise


^ Tal-Wagen, der den Berg-Wagen raufzieht, weil Wasserbalast. Aber wofür braucht man das Zahnrad?


^ Bergstation


^ Bergstation


^ Der Wagen wird mit Wasser betankt


^ Bergstation, Wagen und Strecke


^ Gipfel-Plan


^ Gipfel-Turm, scheint aber kein Aussichtsturm zu sein.


^ Das ist die einzige Stelle am Gipfel, wo man eine Aussicht hat.


^ Rechts wäre die Bergstation der SSB, geradeaus vorne ist eine kleine Aussichtsterrasse – prinzipiell alles etwas ungepflegt und verwuchert hier oben.


^ Pano von der Terrasse


^ IR-Pano


^ IR-Pano


^ Leichtes Zoom-Pano übers Flachlad


^ Zoom-Pano zum Horizont


^ Kirchzoom. Die rechte Uhr stimmt ;-)


^ Bergstation, wie gesagt, alles etwas zugewachsen, verwildert hier oben meiner Meinung nach.


^ Strecke


^ Strecke


^ Talstation


^ Hier wird das Wasser wieder abgelassen und nach oben gepumpt.


^ Talstation


^ Kleines Museum an der Talstation


^ Zeittafel


^ Japanischer Bericht


^ Alte Fotos und .. interessantes Schild.


^ Wagen auf der Brücke

Der Tag war aber ja noch nicht vorbei, ich wollte noch ein wenig Skifahren …

… im Alpincenter in Bottrop. Sommeraktion 19-23 Uhr inkl. All-you-can-eat, knapp 20,- €.

Kurz nach 19 Uhr war ich dort, ohne Verleihausrüstung war’s sogar noch etwas günstiger, 17,90 €. Für 4 Stunden Skifahren und Essen und Trinken so oft und viel man will. Ok, das Essen war jetzt nicht gourmetfähig, aber wenn man seit dem Frühstück im McDonalds nichts mehr gegessen hat, freut man sich über vieles :) Es gab immerhin mehrere verschiedene Speisen und 2 von den kleinen Tellern hab ich schon verdrückt. Auch vom Dessert hab ich 2 Teller verspeist.

Schneemäßig wars teilweise etwas grenzwertig, oben im Anfängerberich doch sehr eisig, unten war der Schnee fast etwas stumpf. Von der Länge und Variation her gefiel mir die Abfahrt ganz gut, das raufgehen zum Förderband unten ist allerdings etwas nervig. Irgendwann hab ich die Skier dann ausgezogen und bin das kurze Stück zu Fuß rauf, war doch wesentlich angenehmer und es hat mich gar nicht mehr gestört, an Gondelbahnen muss man manchmal mehr laufen.

Das Förderband ist relativ zügig und bequem zu fahren, hätte ich nicht gedacht. Der Tunnel allerdings ist etwas .. naja.

Am nervigsten fand ich aber die Zwangsbeschallung im Förderbandtunnel – zu mind. 3/4 mit tiroler/österreicher/bayrischer Volksmusik. Ufz.

Um nochmal auf den Schnee zurück zu kommen – ich fand, er hatte mehr Ähnlichkeit mit Snowflex-Matten oder Sand als mit Schnee in richtigen Skigebieten, nach einiger Eingewöhnung fuhr er sich aber ganz gut und im “Steilhang” konnte ich einige nette Kurzschwünge machen.

Ebenfalls positiv fand ich, dass man – im Gegensatz zu Neuss – die Halle nicht auf “Alpen-Romantik” getrimmt hat, sondern eher auf das, was es ist, eine Sporthalle im Industriegebiet. Abgesehen von den (neueren?) Anbauten am Eingang, die passen so gar nicht ins Bild. Wobei es hier und da etwas den Anschein hatte, als ob hier ein Investor eine Idee hatte “ich hab nicht viel Geld, aber lass uns mal eine Skihalle aufstellen” und bei der Ausschreibung den günstigsten Bieter nahm, der aber ebenfalls keine Ahnung hatte, wie man das macht….


^ Eingang


^ IR-Pano


^ Zugang zur Piste, Stöcke sind zur freien Entnahme, selbst wenn man seine eigenen Skier mitbringt..


^ Oberer Pistenteil, Anfängerhang mit Seillift, aber auch der eisigste.


^ Am Zugang zur Piste, danach folgt ein steilerer Hang


^ Mittlerer Teil der Abfahrt


^ Kurve und unterer Teil der Abfahrt. Beleuchtung ist ziemlich grün, wobei ich mir irgendwann nicht mehr sicher war, ob der Schnee nicht auch schon grün war :)


^ Leider muss man am Ende der Abfahrt aufsteigen.. hier gab’s komischerweise den besten Schnee, fast richtiger Pulver.


^ Einstieg zu den beiden Förderbändern


^ Auf dem Förderband


^ Die Leut sind sooo blöd… was muss man mit den Skistecken da oben rumstochern? Absolut ekelhaft schaut das aus. Und stinken tut’s auch nach Schimmel.


^ Ausstieg.


^ Ausstieg.


^ Übergang vom Förderband zur Skihalle. Italo-Trash-Style meets Hintertuxer-Gletscher-Sommer ;)


^ Halle. Zweckmäßig und dankenswerterweise keine übertriebene Pseudo-Alpen-Romantik wie in Neuss.


^ Essen vom Buffet. Geschmacklich jetzt nicht weltbewegend, aber All-Inklusive und satt macht’s auch, 2x hab ich so einen Teller verdrückt ;)


^ Wobei die Puddings und Joghurts und Cremes von der Nachspeise waren wirklich gut. Auch hier hab ich mir 2 Teller geholt.

(Also, genauer gesagt: ich hab vorm Skifahren jeweils einen Teller gegessen und nach ca. 1 Stunde bin ich nochmal rein und hab nochmal jeweils einen Teller gegessen)


^ Skipass am Handgelenk. Im Gegegensatz zu manchen Skigebieten muss man hier aber nicht aufpassen – das Ding ist so reissfest, dass ich’s beinahe nicht runterbekam!


^ Nacht-Pano (ISO 1600, f/3.5, 1/4s, freihand)


^ Nacht-Pano (ISO 2000, f/2.0, 1/30s)

Mittlerweile war es nach 23 Uhr, und mein ursprünglicher Plan, hier oben zu überachten, schlug fehl, da der Parkplatz nachts wohl gern besucht wird…

… also zur Autobahn und auf einem Rastplatz übernachten. Kurz vor der Autobahnauffahrt entdeckte ich einen Parkplatz an der Kreuzung, keine 5 Autos standen dort, ein paar Bäume verdeckten die Sicht, machte mir in Summe doch einen brauchbaren Eindruck, und ich fahr ja morgen wieder relativ früh, also sollte kein Problem sein. Nun, am nächsten Tag war ich doch etwas überrascht…..

(am nächsten Tag war ich ja in Landgraaf Skifahren, und nachdem ich nun in Neuss, Landgraaf und Bottrop war, hat mir Bottrop doch am Besten gefallen.)

.. und noch die Videos:

SSB Stuttgart:

SSB Heidelberg:

SSB Wiesbaden:

Sommerski Bottrop:

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