Richborough Roman Fort, 7.10.2024 / Hohe Mauern + alte Fundstücke

Mo, 7.10.2024 Teil 1 – Richborough Roman Fort

Heute endlich mal an einem Imbisswagen neben der Straße gehalten und essen wollen und können, Bacon-Egg-Roll/Bap plus Hashbrown um 5,- Pfund.


^ Bacon, Egg, Hashbrown

Obwohl der Bacon schön angebraten war, fand ich nicht, dass er sonderlich stark geschmeckt hätte.

Weiter zum heutigen Hauptziel, dem Richborough Roman Fort

🚩 Gespeicherte Geolocation – Karte anzeigen: GoogleMaps 🚩 OSM 🚩


^ Richborough Roman Fort – man beachte das Haus rechts zum Größenvergleich

Die Mauern wurden ca. im Jahr 275 10m hoch erbaut, Römer kamen aber schon im Jahr 43 und das erste Fort war aus Holz gebaut.

Der “Monumental Arch”, der der größte im ganzen römischen Empire gewesen sein soll, wurde ca. im Jahr 90-150 gebaut.

Es wurden ca 20.000 Münzen aus dem Zeitraum 395-402 gefunden, danach hat Rom den Söldnern in Britannien keinen Lohn mehr gezahlt und die “Besatzung” hörte um 410 auf – und seien wir ehrlich, das scheint man eher bedauern zu müssen, wirkt es wie der Untergang einer hochentwickelten Zivilisation.

Der Audio-Guide ist teilweise etwas arg ausschweifendes Gelaber, hab mir diemsal gar nicht alle Unterpunkte angehört. (z.B. gibts manchmal bei den Haupt-Nummern von den Tafeln am Ende des Vortrags noch 1-3 ergänzende Tracks, die man sich anhören kann.)

Das Museum bot einige schöne Fundstücke. und so hab ich über 2h gebraucht. Das Amphitheater, das mit etwas Fußweg zu erreichen ist, hab ich aber nicht besucht. Waren wohl die größten/längsten Römermauern, die ich hier in Britain oder überhaupt bisher gesehen hab.


^ Hier soll einst der größte monumentaler Bogen des römischen Empires gestanden sein, also ein 4-seitiger Torbogen


^ Zu Römerzeiten; die kleine Insel (Thanet) ist mittlerweile keine richtige Insel mehr, wobei sie durch Fluss oder Flüsse trotzdem noch abgetrennt ist


^ Imposant hohe und lange Mauer aus der Römerzeit


^ Römermauer


^ Ich brauch dringend neue Schuhe, auch die Sohlen sind ja mittlerweile dünn bzw. knorpelig (wie auch immer man das beschreiben mag), so dass das Gehen eine Qual ist. Oder ich versuch, die Sohle der anderen Sommerschuhe mit Sekundenkleber zu kleben oder ich zieh die Winterstiefelchen an.


^ West Gate, dahinter der Holzbau ist ein Nachbau der ersten Festung vom Jahr 43


^ Im Inneren


^ West Gate


^ Nachbau, wie es im Jahr 43 ausgesehen haben könnte. Man kann auch raufgehen


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^ Infotafel und Ausgrabungen in den 1920ern, die größtenteils wohl wieder zugeschüttet wurden


^ Im Inneren


^ Außenmauer


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^ Dort stand der Monumenttorbogen – keine Ahnung wie man ‘monumental arch’ übersetzen soll und ob Triumphbogen korrekt wäre.


^ Früher wär bald hinter der Mauer das Meer gewesen


^ Mauer


^ Teils recht ausgehölt


^ Steine


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^ Nebeneingang


^ Außenseite


^ Außenseite, hier ist die Mauer noch sehr gut erhalten


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^ Wie das mit dem 4-seitigen riesigen Monument/Triumph-Bogen ausgesehen haben soll


^ Erst Hotel, dann Badhaus


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^ Das meterdicke Steinfundament unter dem Bogen soll 20.700 Tonnen wiegen


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^ Diverse Fundstücke aus den Jahren 43-410


^ Kleine Waage


^ Fragmente von Schüsseln, ca. 43-100 a.d.


^ Glasschüssel aus dem Jahr ca. 43-100 a.d.


^ Trinkgläser, links aus dem Jahr ca. 43-50 a.d und rechts ca. 100-300 a.d.


^ Würfelturm ca. 300-400 a.d. (man schmiss die Würfel in den Turm hinein, so dass keiner schummeln konnte)


^ Fundstücke, Keramik, Amphoren etc.


^ Keramik aus dem 1.-3. Jhdt


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^ Aus dem 2. Jhdt.


^ Diverse Fundstücke


^ Detail


^ Detail


^ Diverse Fundstücke


^ Diverse Fundstücke


^ Rechts steht ca. 1800-1900, links 1540-1900


^ Diverse Fundstücke

Als nächstes wollte ich heute noch ein hoffentlich großes Antique-Centre besuchen.

Fortsetzung davon folgt im nächsten Bericht.

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