Soleilhas & Audibergue, 4.3.2014

FIST – Frankreich-Italien-Spanien Tour, Tag 14, Di, 4.3.2014, Soleilhas & Audibergue. km 6.072 (∆ 558)

Wie im vorherigen Bericht gesagt, kam ich nicht ganz so früh ins Bett wie gewünscht, nach Frühstück usw. kam ich um 8:30 Uhr bei Nîmes weg, Ziel: Soleilhas-Vauplane. Von dem Skigebiet findet man im Internet so gut wie nichts, aber einen Schneebericht hatte ich dann doch noch gefunden, es ist also noch in Betrieb.

Gegen 12 Uhr kam ich dort an und kaufte mir die Halbtageskarte um 12,50 (TK 15,-). Im Prinzip gibt’s für unsereins natürlich nur einen KSSL, mit etwas über 800m Länge und 200hm jetzt auch nicht gerade ultralang, aber dafür steil, oben mit Meerpano und einem sehr breiten Hang mit genügend Offpistemöglichkeiten.

Es sah auch alles sehr geil aus, nur nicht der Tiefschnee – der war windgepresst, so dass ich keine Lust hatte, all zu viel Offpiste zu fahren. Und die 2 geöffneten Pisten, so gut dort die Schneeverhältnisse auch waren, würden mich für den Rest des Tages nicht befriedigen…

(Fotos anklicken zum Vergrößern)


Q) Soleilhas-Vauplane
R) l’Audibergue


^ Vmtl. die A51


^ Vmtl. die N85 richtung Digne


^ N202


^ Stausee Lac de Castillon


^ Stausee Lac de Castillon


^ Stausee Lac de Castillon


^ Stausee Lac de Castillon


^ Auffahrt ins Skigebiet von Soleilhas; die Straße geht links weiter


^ Ankunft im Skigebiet Soleilhas-Vauplane, kurz vorm Parkplatz.


^ Parkplatz und Skigebiet


^ Das Wahrzeichen und meist fotografierte Objekt des Skigebiets ist diese alte, verrostete Panoramatafel! Ist doch gleich viel netter als diese modernen LED-Tafeln ;)


^ Lifte, Pistenplan, Öffnungsstatus – alles noch lesbar und korrekt, alle 4 Lifte sind noch in Betrieb.


^ Pistenplan und Skipass. Am Skipass wird interessanterweise weder ein Datum, noch ein Codewort notiert – lediglich das orange Doppel-X.


^ GPS-Track


^ Ich bin vom Anblick schwer entzückt, der KSSL, der weite, steile Hang – leider hält der Offpiste-Schnee nicht das, was man erwartet, es gab einen windgepressten Harschdeckel :-(


^ Kasse und Skipasspreise


^ Blaue Abfahrt (rechts, nicht der Weg, wo ich stehe) und Bergstation des KSSL. Kurioserweise ist der untere Hang baumfrei, der obere jedoch nicht.


^ Bergstation des KSSL und Berg-Pano


^ Südpano mit Meerblick


^ IR-Zoom zum Mittelmeer; links das Skigebiet von Audibergue


^ IR-Zoom zum Mittelmeer


^ Oberer Teil des KSSL und oberer Teil der schwarzen Abfahrt (im unteren Bereich war sie zumindest heute unpräpariert)


^ Schwarze Abfahrt oberer Teil. Bäume gibt’s kurioserweise nur hier oben :)


^ Tal- oder eher Schluchtpano


^ Blick zur blauen Abfahrt (von abseits) und zu den Talstationen der SL bzw. Parkplatz am Gegenhang (muss man etwas aufsteigen)


^ Auf der schwarzen Abfahrt; die beiden linken KSSL sind kurz und nur für Anfänger; außer man fährt weit außenseitig offpiste, dann kann man sie gut als Rückbringer verwenden.

Gegen 13:30 Uhr fuhr ich also doch noch nach Audibergue, wo dank Schulferien die DSB auch unter der Woche läuft. Und die konnte ich beim letzten Mal ja nicht fahren. Leider ist die Verbindung von und zur DSB extrem mühselig, man muss mehrere Male aufsteigen, also das will man maximal 1x am Tag machen. An den beiden Haupt-KSSL war dann auch gut was los (den einen bin ich gar nicht gefahren), am steilen rechten KSSL mit seinen unpräparierten Abfahrten dagegen war nichts los. Schnee war an der DSB leicht pappig, ansonsten der Tiefschnee tw. windgepresst.


^ Pistenplan und Skipass


^ GPS-Track 2010 (hellblau) und 2014 (gelb)


^ Parkplatz, Talstation und Strecke der DSB


^ Talstation DSB


^ DSB, Strecke


^ DSB, oberer Streckenteil


^ DSB, unterer Streckenteil


^ Grund meines Besuches – die fliegende Umlenkscheibe der DSB Moulière


^ DSB-Bergstation mit fliegender Umlenkscheibe. Die Anzahl solcher DSBS kann man in Frankreich mittlerweile wohl an einer Hand abzählen. Minimalistisch-Elegantes Design.


^ Von der Bergstation kann man bequem offpiste um den Berg herum fahren, damit man das Meer sehen kann – Alternative wäre ein Aufstieg zum Gipfel.


^ Meerpano in IR


^ Zoom Mittelmeer, Bereich Fréjus – Saint-Tropez


^ Ein bisschen glänzendes Meer gab’s dort hinten auch noch zu sehen …


^ Die Verbindungsabfahrt Blaireau von der DSB zum KSSL Charbonniere ist – abgesehen von den Bergauf-Fußwegen zuvor – immer noch so urig wie einst.


^ KSSL Charbonniere und wie üblich (?) unpräparierte Abfahrt


^ KSSL Charbonniere, die Trasse war ganz schön unruhig zu fahren.


^ Verbindungsabfahrt vom KSSL Charbonniere rüber ins Hauptgebiet mit den beiden KSSL


^ Von der Bergstation der linken KSSL muss man nur wenig zum Gipfelplateau schieben, damit man das Südpano samt Mittelmeer hat.


^ IR-Pano zum Mittelmeer


^ Westpano


^ Links Bergstation KSSL Aups, rechts das Mittelmeer mit Cannes


^ Leichter IR-Zoom richtung Cannes (dort mit den zwei Inseln davor)


^ Zoom Cannes (rechts in der Sonne)


^ Zoom Cannes


^ Abfahrt an der DSB

Kurzes Video der DSB:

Fazit: Audibergue und Soleilhas sind ganz nett, aber Gréolières (bzw. dann Mont Ventoux) sind doch wesentlich empfehlenswerter.

Um 16:30 Uhr hab ich mir am DSB-Parkplatz noch eine Waffel mit Nutella und Sahne um günstige 2,80 € gekauft und hatte noch eine längere Fahrt bis kurz vor Genua vor mir, wo ich mir in Celle Ligure ein ***-Hotel um 33,irgendwas € reserviert hatte (Frühstück inkl.). Zimmer ist egtl. ganz nett, und das WC ist extrem eng, man klebt mit den Knien an der Wandecke, lesen kann man fast nicht …

Da ich nun aus Frankreich ebenso plötzlich abreise wie aus Spanien, musste ich doch wenigstens hier noch einen Einkaufshalt machen – und wurde prompt über 90,- € und 1 Stunde los. Noch ein Tankstopp, bevor ich in Italien die nächten Tage 30 Cent mehr pro Liter zahlen muss, dazu haufenweise Zwischenhalte wg. Mautzahlungen (insb. in Frankreich), so dass ich erst um 20:50 im Hotel ankam. Abendessen gabs dort natürlich nicht mehr – wir sind ja in Italien, hier isst man über eine Stunde früher als in Spanien :) – also durch den Ort runter bis ans Meer gegangen und eine Pizza gegessen.

Jetzt bin ich in den letzten 4 Tagen 2.400 km mit dem Auto gefahren, jetzt reichts mal wieder! Aber normalerweise sollten die nächsten Tage auch ruhiger werden. Und ich glaub, wenn ich in Spanien geblieben wäre, hätte ich bis zum Ende des Urlaubs mehr km verfahren, denn dann wäre ich ja noch mal fast bis zur Westküste rüber, während der Appennino ja schon fast auf dem Heimweg liegt ;)


^ Heutiges Hotelzimmer

Das Frühstücksbuffet am nächsten Tag war sehr reichhaltig, Semmeln, Toasts, Croissant, Pizzabrot oder so, sehr viele Marmeladen (inkl. Light, abgepackte und offene), Schinken, Salami, Babybel-Käse, Joghurt, div. abgepackte Müsli & Co, Müsli-Zubehör (Nüsse etc.), Kuchen, Obst, …

(Fortsetzung folgt.)

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